Hundehaftpflichtversicherung
Nov 5th, 2008 | By Versicherungen Informer - Assekuranz Magazin | Category: HundeversicherungWer einen Hund besitzt, sollte eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen, um sich vor finanziellen Folgen zu schützen, falls der Hund Schäden anrichten sollte. Bei Schäden können beispielsweise bei Personenverletzungen oder auch bei Autounfällen aufgrund den Anspruch des Geschädigten z. B. auf Schmerzensgeld, Behandlungskosten, Verdienstausfall und Reparaturkosten teilweise sechs- bis siebenstellige Beträge zusammenkommen. Daher ist es für den Hundehalter sinnvoll, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.
Früher galt die Hundehaftpflichtversicherung als eine freiwillige Versicherung. Heutzutage ist die Hundehaftpflichtversicherung in vielen Teilen Deutschlands mittlerweile Pflicht, insbesondere bei solchen Hunden, die als gefährlich eingestuft werden.
Mancherorts ist eine Hundehaftpflichtversicherung nur bei sog. Kampfhunden vorgeschrieben. Allerdings versichern einige Versicherungsgesellschaften auch keine Kampfhunde und somit können etliche Hunderassen nicht in diese Versicherung aufgenommen werden.
Eine Hundehaftpflichtversicherung schützt nicht nur den Hundehalter, sondern auch diejenigen, die sich um den Hund kümmern (z. B. wenn der Hundehalter im Urlaub ist und beispielsweise der Nachbar oder Angehörige den Hund pflegen). Dennoch muss man beachten, dass eine Hundehaftpflichtversicherung nur solche Schäden bezahlt, die der Hund des Halters macht. Bei Verletzungen, die der Hund dem Halter anrichtet, werden keine Kosten von der Hundeversicherung übernommen.
Es gibt bereits ein paar Versicherungsgesellschaften, die auch solche Kosten bei Schäden übernehmen, wenn der Hundehalter gegen Pflichten wie z. B. Leinenpflicht oder auch Maulkorbpflicht verstößt.